| Geologie / Bodenkunde
Die Geologie und ihre Nachbarwissenschaften befassen sich mit der Entstehung, den Stoffkreisläufen und dem Bau der Erde. Ergebnis geologischer Prozesse ist eine Vielzahl unterschiedlicher Gesteine, die wiederum Ausgangsmaterialien für die Bodenbildung und die primäre Quelle für die meisten Pflanzennährstoffe darstellen. Gesteine können außerdem Lagerstätten enthalten (Erze, Erdöl und -gas) bzw. bilden (Salze, Steine und Erden). Die chemisch-physikalische Zusammensetzung von Böden ist entscheidend vom Ausgangsgestein abhängig. Boden ist der Dreck, der die Geologie verhüllt (behaupten die Geologen). Aber gerade dieser Dreck ist entscheidender Bestandteil unseres Ökosystems. Böden dienen als Pflanzenstandorte z.B. der Nahrungsproduktion. Sie fungieren als Filter, Puffer und Transformator gegenüber Schadstoffen und schützen damit unter anderem das Grundwasser. Außerdem regulieren intakte Böden den Wasserhaushalt und leisten einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz; aber: Böden sind gefährdet durch Versiegelung, Schadstoffeintrag und Erosion. Um die Bodenfunktionen langfristig zu gewährleisten, müssen sie überprüft, bewertet und oft erst wiederhergestellt werden.
Es ist ein erhabenes, wundervolles Schauspiel, wenn ich nun über
Berge und Felder reite, da mir die Entstehung und Bildung der Oberfläche
unserer Erde und Nahrung, welche Menschen daraus ziehen, zu gleicher Zeit
deutlich und anschaulich wird. |